Carina Ebenhoch wird neue Geschäftsführerin des VMR
Mit grosser Freude geben wir bekannt: Ab November tritt Carina Ebenhoch die Nachfolge von Alicia Längle als Geschäftsführerin des VMR an. Carina bringt genau das mit, was es braucht, um den VMR mit frischem Schwung in die Zukunft zu führen: viel Erfahrung, Fachkompetenz und grosse Begeisterung für die Menschenrechte.
Für den VMR ist Carina kein neues Gesicht: Seit Mai 2026 arbeitet sie in unserem Vorstand als Expertin für Gleichstellung und Gewaltschutz bereits strategisch mit. Carina stammt aus Götzis und leitet seit über fünf Jahren die Dienststelle Frauenservice, Gleichstellung, LGBTIQ+ und Zusammenleben der Landeshauptstadt Bregenz. Neben ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bregenz verantwortet sie dort auch die Migration, die Integration und die Flüchtlingskoordination auf kommunaler Ebene. Sie kennt also bereits eine ganze Bandbreite an Menschenrechtsthemen an der Schnittstelle von Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft. Carina absolvierte einen Bachelor in Geschichte und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie einen englisches Masterstudium in Marketing .
Die offizielle Stabsübernahme findet am 10. Dezember 2026 statt, dem Tag der Menschenrechte und dem 10-jährigen VMR-Jubiläum. Reserviert euch schon jetzt den Abend, wir haben viel zu feiern! Bis dahin könnt ihr Carina etwas näher kennenlernen:
Was ist deine Motivation, die Leitung der VMR-Geschäftsstelle zu übernehmen?
«Vieles, was ich in Bregenz bereits auf kommunaler Ebene umgesetzt habe, finde ich beim VMR wieder. Dazu kommt die Monitoringaufgabe des VMR in seinen unterschiedlichen Mandaten, die besonders spannend und wirkungsvoll sein kann. Ich freue mich, auf einem guten Fundament zu starten, Themen strategisch weiterzuentwickeln, Prozesse zu optimieren und neue Projekte und Kooperationen zu initiieren. Die Mission des VMR, Menschenrechte als Fundament einer gerechten Gesellschaft zu schützen und zu fördern, teile ich aus voller Überzeugung. Wenn ich als Teil des VMR nur einen kleinen Anteil zu einem chancengerechteren Liechtenstein beitragen kann, erfüllt mich das mit ungemeiner Freude.»
Warum braucht es den VMR heute besonders?
«In einer Zeit, in der Populismus und autoritäre Tendenzen demokratische Grundwerte gefährden, stehen auch die Menschenrechte unter Druck. Erst das persönliche Engagement jedes Einzelnen und die gezielte Arbeit des Vereins für Menschenrechte sichern dieses Fundament in Liechtenstein.»
Liebe Carina, wir freuen uns sehr, dass du deine Erfahrung und deine Überzeugung beim VMR einbringst. Schön, dass du bereits jetzt Teil des VMR bist!
