Vernetzung
Um die Menschenrechtssituation im Land beurteilen und passende Empfehlungen abgeben zu können, ist ein enger Austausch mit verschiedenen Anlauf- und Beratungsstellen, mit Behörden und Fachstellen sowie mit internationalen Menschenrechtsexpertinnen und -experten notwendig.
Im Berichtsjahr führte der VMR 59 Netzwerktreffen auf nationaler und internationaler Ebene: Er traf sich mit dem Ministerium für Gesellschaft, den 4 Landtagsfraktionen, 8 staatlichen Institutionen, 38 Nichtregierungsorganisationen und Netzwerken sowie 8 internationalen oder überregionalen Organisationen oder Fachstellen. Wie in den Vorjahren organisierte der VMR drei Runde Tische, an denen sich Behörden und Nichtregierungsorganisationen zu Asyl und Flucht, Geschlechtergleichstellung und Religion austauschen, ein gemeinsames Verständnis für die menschenrechtlichen Fragen entwickeln und Verbesserungsmassnahmen diskutieren. Die Ombudsstelle für Kinder und Jugendliche gab im Berichtsjahr die Koordination der Kinderlobby nach 15 Jahren an den Kinder- und Jugendbeirat ab. Der VMR bleibt über die Ombudsstelle Mitglied des Netzwerks, das mittlerweile über 30 Organisationen umfasst.
Der VMR ist weiters Partner der zivilstaatlichen SDG-Allianz, die sich mit über 40 Mitglieds- und 19 Partnerorganisationen für die Nachhaltigkeitsziele der UNO einsetzt.
An der Jahresversammlung des Europäischen Netzwerks nationaler Menschenrechtsinstitutionen sammelte der VMR auch dieses Jahr wertvolle Erfahrungen aus der europäischen Menschenrechtsarbeit seiner Partnerinnen und Partner und nahm Anregungen auf, wie gemeinsame menschenrechtliche Herausforderungen angegangen werden können. Im Berichtsjahr unterzog sich der VMR einer institutionellen Überprüfung durch die Globale Allianz für nationale Menschenrechtsinstitutionen, welche wertvolle Erkenntnisse für die Verbesserung organisatorischer und gesetzlicher Grundlagen erbrachte.
